Schluss mit Schäfchen zählen – Psychotherapie bei Schlafstörungen

Schafstörungen
Schlafstörungen – wenn der Schlaf fehlt

Schlaf ist eine zentrale Grundlage für unsere psychische und körperliche Gesundheit. Dennoch leiden viele Menschen unter Schlafstörungen: Sie liegen abends lange wach, wachen nachts immer wieder auf oder fühlen sich morgens nicht erholt. Bestehen diese Schlafprobleme über längere Zeit, können sie die psychische Gesundheit, die Konzentration und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Was sind Schlafstörungen?

Von Schlafstörungen spricht man, wenn Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen, frühes Erwachen oder nicht erholsamer Schlaf über mehrere Wochen auftreten und mit Leidensdruck verbunden sind. Häufige Formen sind dabei:

  • Einschlafstörungen, wenn es schwerfällt, abends zur Ruhe zu kommen.
  • Durchschlafstörungen, bei denen man häufig in der Nacht aufwacht und nur schwer wieder einschläft.
  • Frühes morgendliches Erwachen, wenn man zu früh aufwacht und nicht mehr weiterschlafen kann.
  • Nicht erholsamer Schlaf, bei dem die Schlafdauer zwar ausreichend ist, man sich aber morgens trotzdem müde und erschöpft fühlt.

Schlafstörungen treten oft in Verbindung mit Stress, Angststörungen, Depressionen oder innerer Anspannung auf, können jedoch auch unabhängig davon bestehen. Sie beeinflussen die psychische Gesundheit, die Konzentration und die Lebensqualität erheblich.

Ursachen von Schlafstörungen

Die Ursachen von Schlafproblemen sind meist vielfältig. Häufige Auslöser sind:

  • Anhaltender Stress und Überforderung
  • Grübeln und Sorgen am Abend
  • Ängste und innere Unruhe
  • Ungünstige Schlafgewohnheiten
  • Leistungsdruck in Bezug auf den Schlaf

Besonders das abendliche Gedankenkarussell („Warum schlafe ich nicht?“) kann die Schlafstörung verstärken. Wenig Schlaf wiederum verschärft die Symptome – so entsteht ein Teufelskreis.

Viele greifen abends zu alkoholischen Getränken, um schneller einzuschlafen oder sich zu entspannen. Auf den ersten Blick scheint das zu funktionieren – in Wirklichkeit verstärkt es die Schlafprobleme: Alkohol kann zwar das Einschlafen erleichtern, doch sobald der Körper ihn abbaut, gerät er in Stress. Der Schlaf wird unruhig und nicht erholsam. Regelmäßiger Konsum führt außerdem zu einem Gewöhnungseffekt – man braucht immer mehr Alkohol für denselben Effekt, was die Schlafstörung langfristig verschärft.

Psychotherapie bei Schlafstörungen – integrative kognitive Verhaltenstherapie

In meiner Praxis arbeite ich mit integrativer kognitiver Verhaltenstherapie (KVT), ergänzt durch weitere therapeutische Ansätze. Ziel ist es, Schlafstörungen nachhaltig zu behandeln, indem sowohl die Rahmenbedingungen für guten Schlaf als auch die tieferliegenden Ursachen verstanden werden.

Wichtige Elemente der Therapie sind:

  • Verständnis für Schlaf und Schlafregulation
  • Erkennen und Verändern schlafbezogener Gedanken
  • Aufbau schlafförderlicher und Abbau schlaffeindlicher Gewohnheiten

Darüber hinaus betrachten wir gemeinsam die individuellen Faktoren, die Ihnen den Schlaf rauben, und klären Fragen wie:

  • Was verursacht meine Grübelgedanken und Sorgen?
  • Wodurch versetze ich mich selbst in Anspannung?
  • Warum fühle ich Leistungsdruck – und wie kann ich ihn reduzieren?
  • Welche Befürchtungen verhindern meinen erholsamen Schlaf?

Ziel ist neben einer verbesserte Schlafqualität und einem entspannteren Umgang mit dem Schlaf eine nachhaltige Veränderung der tieferliegenden Ursachen.

Wann ist Psychotherapie bei Schlafstörungen sinnvoll?

Die Behandlung in meiner Praxis setzt an den Ursachen an – nicht nur an den Symptomen. Sie ist besonders empfehlenswert, wenn Schlafstörungen länger bestehen und den Alltag stark beeinträchtigen.

Mit professioneller Unterstützung lernen Sie, zur Ruhe zu kommen und Ihren Schlaf langfristig zu verbessern.

Schlafstörungen sind gut behandelbar. Wenn Sie unter Schlafproblemen leiden, unterstütze ich Sie gerne in meiner Praxis.

Alles Weitere erläutere ich Ihnen gerne in einem Erstgespräch.

Kontaktieren Sie mich, um einen Termin zu vereinbaren.

Herzlichst, Stefanie Baumhöfer, Heilpraktikerin für Psychotherapie

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